Naturnahe Stadt e.V.
 

Wir stellen uns vor

 

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger,

es gibt uns seit dem Frühjahr 2011. Wir sind eine kritische bürgerrechtsbewegte Gruppe, die sich für den Erhalt von Grünflächen, Parks, Gärten und Bäumen in Hamburg einsetzt.Mit welchen Themen und Projekten beschäftigen wir uns? Hier ein paar Beispiele:

  •  Wir alle benötigen Naherholungsgebiete.Ein Beispiel dafür ist der Stadtpark in Hamburg-Winterhude. Es ist zu vermuten, dass der Stadtpark vom Bezirksamt Hamburg-Nord teilweise als eine forstwirtschaftliche Nutzfläche behandelt wird. Wir sind dabei, dies zu überprüfen.
  • Wir wollen Baumfällungen verhindern, die aus unserer Sicht sachlich nicht gerechtfertigt sind. Dafür nur zwei von zahllosen Beispielen: 1) Anläßlich der IGA (Internationale Gartenbau-Ausstellung) in Hamburg-Wilhelmsburg im Jahr 2012 schrieb das Hamburger Abendblatt (06. März 2012): „Hamburg fällt 2000 Bäume für Gartenschau – und 3000 müssen für Bauausstellungen weichen.“ Wem nützt es? Beispiel (2):  Im Frühjahr 2016 fanden massenhafte Baumfällungen im Bereich Gleisdreieck  (in der Nähe der Gärten von „Eden für Jeden“) statt. Das Gleisdreieck, „Hamburgs großartigste Wildnis“ (Hans-Helmut Poppendieck) wurde nahezu komplett gerodet, ca. 3.000 Bäume wurden gefällt, damit dort ein ebenerdiger Busbetriebshof gebaut werden kann. < Prof. Dr. Poppendieck ist Botanik-Professor an der Universität Hamburg. Er hat das Papier „Wildnisse in Hamburg – eine Annäherung“ verfaßt, in dem er das Gleisdreieck als das Hamburger Wildnis-Highlight beschreibt. > Ein ökologischer Irrsinn, wie auch die Fraktion DIE LINKE in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord feststellte. Wir haben gemeinsam mit der Initiative Dieselstraßenland gegen diese unvernünftigen Pläne argumentiert und protestiert, sind gemeinsam in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord dagegen aufgetreten.
  • Gerade im Bezirk Hamburg-Nord sind massenhafte Baumfällungen  an der Tagesordnung. Dabei sind Bäume die „Grünen Lungen“ der Städte.  Feinstaubbelastungen in Städten werden durch Bäume, die wie ein Filter wirken, wesentlich verringert. Eine „Aufheizung“ der Städte durch großräumige Flächenversiegelung wird verringert. Bäume wirken auch als Geräuschverminderer und Sauerstoffproduzenten.
  • Aus diesen Gründen wenden wir uns auch gegen die sinnlose Zerstörung von Hecken und Sträuchern.
  • Im Juni 2015 führten wir im Goldbekhaus eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem renommierten Klimaforscher Prof. Dr. Hartmut Graßl (Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg) durch mit dem Titel:  „Klimawandel: Folgen der Erderwärmung für die Natur und Möglichkeiten einer Folgenbegrenzung“. Auch Prof. Graßl sprach sich dabei für den Erhalt des Stadtgrüns gerade in einer Großstadt wie Hamburg aus: „Jeder Hektar Grün dämpft die Überhitzung der Stadt“.
  • Damit unsere Stimme in der Öffentlichkeit ein größeres Gewicht erhält, wollen wir nun einen gemeinnützigen Verein gründen. Sie sind herzlich eingeladen, sich aktiv daran zu beteiligen.

Um für all diese Forderungen und Ziele erfolgreich zu kämpfen, brauchen wir Ihr / Euer Engagement!

Wir laden Sie / Euch herzlich zu den Mitgliederversammlungen unseres Vereins Naturnahe Stadt ein, die regelmäßig an jedem 4. Donnerstag im Monat um 19:15 Uhr im Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13a, 20251 Hamburg  / Parterre (Raum 2) stattfinden. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Nächster Termin: Donnerstag, 27. April 2017, 19:15 Uhr.

Wir sind zu erreichen:
per E-Mail: verbraucherschutz@gmx.de  (Jürgen Stopel ),
per Fax:  040 /  46 77 48 39 (J. Stopel),
per Adresse: J. Stopel, Postfach 60 55 08, 22 250 Hamburg,

Michael Kretschmer  (mmwkretschmer@kabelmail.de)

Peter Bollmeyer (peter.bollmeyer01@t-online.de

Hamburg, im Oktober  2016

Jürgen Stopel, Benny Rimmler, Michael Kretschmer
V.i.S.d.P.:  J. Stopel, Postfach 60 55 08,  22250 Hamburg.

Uns unterstützen

Bürgerinitiative Dieselstraßenland,

http: //naturnahe-stadt-hh.lima-city.de,

Eden für Jeden


Uns begleiten

Nord-netz Hamburg


Weitere Unterstützung

Hinweis: Unsere Veranstaltung am 29. Juni 2015 mit dem Klimaforscher Herrn Prof. Dr. Graßl im Goldbekhaus unter dem Titel: „Klimawandel: Folgen der Erderwärmung für die Natur und Möglichkeiten einer Folgenbegrenzung“ wurde von der Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE gefördert.

Abschriften, Fotokopien (auch auszugsweise) von unserer Webseite sind nur mit unserer schriftlichen Zustimmung gestattet.