Naturnahe Stadt e.V.
 

Aktuelles

Eigene Pressemitteilungen, Informationen etc.

Wie könnte „die Politik“ auf die zunehmende Luftverschmutzung und den „Diesel-Skandal“ reagieren?

Wir fragen, wie es hierzulande (in Deutschland) um die Aufklärung des VW-Skandals und der Skandale bei Porsche, Daimler, Audi usw. bestellt ist. Nach unserem Eindruck: sehr schlecht. „Die Politik“ hält ihre schützende Hand über die Autoindustrie. Kann man von einem „Versagen der Politik im Dieselskandal“ (Süddeutsche Zeitung vom 12./13.05.2018) sprechen?

Wir schlagen eine andere Politik vor:

- Ab sofort sollte der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen Weil (SPD) sich aus dem Aufsichtsrat von VW dauerhaft zurückziehen. Es kann nicht sein, dass der demokratisch gewählte Ministerpräsident eines Bundeslandes in Personalunion eine leitende Funktion in der Autoindustrie ausübt. „Volkswagen und das Land Niedersachsen sind per Gesetz eng miteinander verbunden.“ (Google)

„Hat Volkswagen eine Regierungserklärung von Niedersachsens Ministerpräsident Weil zum Abgas-Skandal umgeschrieben? Ein Zeitungsbericht legt das nahe.“ (Spiegel Online) „Die mächtige Autoindustrie vertraut darauf, dass sie für die Regierung sakrosankt ist.“ (Süddeutsche Zeitung, a.a.O.)

- Dringend notwendig ist eine erhebliche Reduzierung des PKW-Verkehrs auf unseren Straßen. Wie könnte dieses Ziel erreicht werden?

Es könnte dadurch erreicht werden, dass Autofahrern zum Beispiel steuerliche Vergünstigungen für den Fall verbindlich zugesagt werden, dass sie sich verpflichten, ihren PKW für mindestens ein halbes Jahr in der Garage stehen zu lassen – oder ihren PKW dauerhaft zu verkaufen, wobei der Käufer wiederum eine entsprechende Verpflichtung unterschreiben könnte. 

Es könnte ferner dadurch erreicht werden, dass der ÖPNV modernisiert und ausgebaut wird, dass eine kostenlose Nutzung des ÖPNV ermöglicht wird (eine Forderung u.a. der Partei DIE LINKE).

Dabei muss ein großes Gewicht auf eine bessere „Versorgung“ im ländlichen Raum gelegt werden.

Über diese und weitere Vorschläge möchten wir vom Verein Naturnahe Stadt e.V. gern mit Ihnen / Euch diskutieren.Wir sind neugierig auf Ihre / Eure Vorschläge.

Unser Juni-Termin: Donnerstag, 28.06.2018,  19:15 Uhr, Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13 a, 20 251 Hamburg / Raum 2 / Parterre / .

Hamburg, im Mai 2018 / V.i.S.d.P.: Jürgen Stopel, Postfach 60 55 08, 22 250 Hamburg

V.i.S.d.P.: Jürgen Stopel, Postfach 60 55 08. 22 250 Hamburg

 Wer wir sind, was wir wollen

Jetzt aktiv werden! Umweltschutz ist existenziell!

Den gemeinnützigen Verein Naturnahe Stadt e.V. haben wir am 23. Januar 2017 gegründet.

Dabei ließen wir uns von der Überlegung leiten, dass bekannte Umweltorganisationen wie etwa NABU und der BUND in vielen Fragen politisch zu „regierungsnah“ sind, um wirkliche Alternativen zur Umweltpolitik des Hamburger Senats (und der Bundesregierung) zu entwickeln..

Wir sind – wie viele andere kleine Umweltorganisationen – der Auffassung, dass die Entgrünung der Stadt gestoppt werden muss, der Klimawandel gebremst, die Erderwärmung begrenzt und Klimagerechtigkeitt endlich hergestellt wrden muss. 

Wir fordern eine Aufforstungsaktion für die infolge der Wirbelstürme zerstörten Bäume (Straßenbäume).

Wir setzen uns u.a. für den Erhalt von Grünflächen und von (gesunden) Bäumen ein. Wir vermuten, dass der Stadtpark in Hamburg-Winterhude vom Bezirksamt Hamburg-Nord teilweise als eine forstwirtschaftliche Nutzfläche behandelt wird. Wir sind dabei, dies zu überprüfen.

Wir wenden uns nachhaltig gegen Baumfällungen. Aus diesen Gründen:

1) Bäume sind die „Grünen Lungen“ der Städte. Feinstaubbelastungen in Städten werden durch Bäume wesentlich reduziert.

2) Dadurch wird eine „Aufheizung“ der Städte durch großräumige Flächenversiegelung verringert.

3) Bäume sind unverzichtbare Sauerstoffproduzenten.

 Wir beobachten mit Argwohn, dass die Kräfte, die den Fortschritt bremsen, immer mehr Oberhand gewinnen, und fordern eine Energiewende, die ihrem Namen gerecht wird.

Der Verbrennungsmotor auf der Basis gängiger Kraftstoffe – man spricht von dem „fossilen Explosionsmotor“ - hat aus unserer Sicht keine Zukunft.

Auch wir wollen eine umfassende Verkehrswende. Wir wollen unseren Beitrag dafür leisten.  

Wir haben im November 2017 eine erfolgreiche   Informations- und Diskussionsveranstaltung zu dem Thema „Ohne Auto leben“ im Kulturhaus Eppendorf mit dem Buchautor Bernhard Knierim durchgeführt. Wir planen jetzt eine weitere Veranstaltung mit dem gleichen Autor, die voraussichtlich ab Herbst 2018 stattfindet. Einzelheiten teilen wir noch rechtzeitig mit.

Wir fordern einen Generalverkehrsplan („Verkehrsentwicklungsplan“) für Hamburg unter Mitbestimmung durch die Bürgerinnen und Bürger.  

Haben wir Ihr / Euer Interesse geweckt? Um für all diese Ziele und Forderungen erfolgreich zu kämpfen, brauchen wir Ihr / Euer Engagement.

Toleranz und Empathie gehören zum Grundverständnis unseres Vereins. Wir verstehen uns als Akteure, die sich insbesondere in umweltpolitischen Fragen engagieren und auf diesem Wege auf eine Umsetzung der Ziele unseres Vereins hinarbeiten.  

Wir treffen uns in der Regel an jedem 4. Donnerstag im Monat um 19:15 Uhr im Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13 a, 20 251 Hamburg / Bus-Linien 20 und 25 / ,Raum 2.

Unser nächster Termin: Donnerstag, 26. April 2018, 19:15 Uhr, Kulturhaus Eppendorf (Raum 2).

Unsere Postadresse: Verein Naturnahe Stadt e.V. / c/o J. Stopel, Postfach 60 55 08, 22 250 Hamburg.

Unsere E-Mail-Adressen:

Jürgen Stopel

verbraucherschutz@gmx.de

Michael Kretschmer

mmwkretschmer@kabelmail.de

Elisabeth Grajewski

Liz.grajewski@gmail.com

Hamburg, im April 2018

 V.i.S.d.P.: J. Stopel, Postfach 60 55 08, 22 250 Hamburg

P R E S S E M I T T E I L U N G

Hamburg, 05.08.2017

Der „Diesel-Gipfel“ am 02.08.2017 in Berlin

Unser Kommentar:

Das Diesel-Auto hat keine Zukunft

Der „Gipfel“ wurde publikums-wirksam angekündig., Und dann dies: Umweltverbände waren nicht eingeladen worden. Ebenso wenig Verbraucherschützer.  Dafür gab es Proteste von Umweltverbänden und Verbraucherschützern „draußen vor der Tür“- außerhalb des Sitzungssaals. Der Tagungsraum wurde „aus Sicherheitsgründen“ schnell in das Bundesinnenministerium verlegt.

Die „Abschluss-Erklärung“ bzw. der Entwurf wurde in der Öffentlichkeit bekannt, lange bevor der „Gipfel“ überhaupt begann. Nur ein Zufall?

Und die Ergebnisse? Mager. Man könnte beinahe mit William Shakespeare  sagen: „Viel Lärm um Nichts“. Umweltverbände, Verbraucherschützer, Linke und Grüne sind mit den Ergebnissen unzufrieden.

Die Politik „vergaß“, die Forderung nach technischer Umrüstung von Diesel-Autos an die Autoindustrie zu stellen. Wenn diese weiterhin ausbleibt, sind zum Teil massive gesundheitliche Beeinträchtigungen bei vielen Menschen (Atemluft-Probleme, Herz-Kreislauf-Beschwerden) die Folge. Das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hat eindeutig Vorrang vor dem Recht auf Mobilität. Das sagen Gerichte.

„Deutsche Städte bekommen ihre Probleme mit schlechter Luft nicht in den Griff. Weil die Schadstoffwerte seit Jahren zu hoch liegen, muss Stuttgart den Bürgern mit Fahrverboten drohen. (Anmerkung: In Stuttgart gibt es bereits Fahrverbote für Diesel-Autos. J.St.) In Berlin gilt neuerdings auf einer Bundesstraße Tempo 30. Und in Darmstadt wurde jetzt die vierte Umweltzone Hessens samt Durchfahrverbot für Lastwagen eingerichtet. Der Grund: Gefährlich hohe Werte an Stickstoffdioxid und Feinstaub, die hauptsächlich aus Dieselmotoren stammen.“ (Greenpeace: „Diesel: Das Problem. Wie Dieselmotoren die Luft in deutschen Städten ruinieren“)

Warum Fahrverbote für Diesel-Autos?

„Ein Diesel-PKW, der die Euro 5-Norm erfüllt, pruduziert unter realen Fahrbedingungen deutlich mehr gesundheitsschädliche Stickstoffoxide als benzin-betriebene Pkw, die lediglich die Euro 1-Norm einhalten. Im Vergleich zu Otto-Motoren emittieren Dieselmotoren nicht nur mehr Stickstoffoxide, sie weisen gleichzeitig einen höheren Anteil an Stickstoffdioxid auf.“ (Greenpeace, a.a.O.)

Fahrverbote für Diesel sind also nicht nur gerechtfertigt, sie sind notwendig. Weitere Fahrverbote auch in anderen Städten werden wohl folgen. Anderenfalls besteht auch Gefahr für den Klimaschutz. Das sagt jetzt auch der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Winfried Kretschmann (Grüne). („Welt am Sonntag“, 06.08.2017)

Jürgen Stopel, Michael Kretschmer


P R E S S E M I T T E I L U N G

Hamburg, 17.05.2017

Den Hamburger Stadtpark nicht zweckentfremden!

Wir haben nichts gegen die „Rolling Stones“. Aber wir verstehen nicht, warum ein Konzert, zu dem ca. 80.000 ZuhörerInnen erwartet werden, ausgerechnet im Hamburger Stadtpark stattfinden soll. Für ein solches „Mega-Event“ ist der Stadtpark nun wirklich nicht geeignet. Der Stadtpark ist ein Ort, an dem viele Menschen Ruhe finden und sich der Natur erfreuen können, eben ein „Rückzugsort“ insbesondere für Menschen, die sich kein eigenes Haus mit Garten leisten können. Das passt nicht zu der Ausrichtung einer Veranstaltung mit ca. 80.000 Teilnehmern!

Die Entscheidung, die „Rolling Stones“ im Hamburger Stadtpark auftreten zu lassen, ist eine Fehlentscheidung. Sie sollte schleunigst rückgängig gemacht werden.

Mit freundlichen Grüßen
Naturnahe Stadt e.V.
Jürgen Stopel, Michael Kretschmer, Peter Bollmeyer

INITIATIVE NATURNAHE STADT

Frau Bundeskanzlerin, wo bleibt ein
wirksamer Maßnahmeplan für Klimaschutz?

Während in Marrakesch vom 07. bis 18.11.2016 eine Weltklima-Konferenz mit mehr als 190 Staaten stattfindet, streitet sich die Regierungskoalition um einen Maßnahmeplan, der in Marrakesch präsentiert werden soll. Der Klimaschutzplan lag auch am 10.11. weiter auf Eis. Dabei ist der Klimaschutzplan 2050 von den Wirtschaftslobbys längst weichgespült worden. Als besonders umstritten gelten der „Abschied“ von Dieselautos nach 2030, die Reduktion der Tierbestände und der Ausstieg aus der Braunkohle.

Berlin als Vorreiterin beim Klimaschutz?

Am 12.11. (Samstag) wird bekannt, dass die Koalition ihren Streit „beigelegt“ habe; der Klimaschutzplan sei „fertig“, heißt es. Aus dem Klimaschutzplan (ca. 90 Seiten „stark“) soll deutlich werden, „wie Deutschland bis zur Mitte des Jahrhunderts nahezu ohne Treibhausgas-Emissionen wirtschaften kann“ (Süddeutsche Zeitung, 12.11.2016). Ein Fahrplan für eine klimafreundliche Zukunft? Wohl kaum.

Umweltorganisationen und auch die Grünen bezeichnen den Plan als unzureichend. DIE LINKE im Bundestag fordert, die Strategie nach der Weltklimakonferenz in Marokko in Ruhe erneut zu beraten. Das Papier der Bundesregierung ist voll von „sollte“ und „könnte“. Um die Emissionen erheblich zu drosseln, „braucht es eben doch jene letzte Konsequenz, die in Worte zu fassen sich die Koalition nicht traute“ (Süddeutsche Zeitung, a.a.O.). Es fehlt die verbindliche politische Aussage, dass weniger Kohlekraftwerke, weniger Verbrennungsmotoren etc. in Zukunft geplant sind.

Frau Merkel und Herr Gabriel müssten eigentlich wissen, dass wir nicht mehr viel Zeit haben. Wetterextreme wie zum Beispiel Starkregen und Tornados nehmen zu, sie sind auch in Europa längst keine Seltenheit mehr. Der Weg heraus aus Kohle, Öl und Gas ist alternativlos.

Initiative Naturnahe Stadt

Hamburg, 12.11.2016  

P R E S S E M I T T E I L U N G

Hamburg, 27.09.2016

   Ein Klimaforscher warnt:
„Hamburg ist in Gefahr!“

Der renommierte Klimaforscher Prof. Dr. Hartmut Graßl (Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg) hat die mangelhaften Bemühungen auch des Hamburger Senats in Sachen Klimaschutz deutlich kritisiert und gewarnt: „Auf lange Sicht werden auch höhere Deiche nichts gegen steigende Meere helfen. Gerade Hamburg ist überdurchschnittlich betroffen.“
(Hamburger Morgenpost, 13.09.2016)

Endlich umsteigen: vom Auto auf den ÖPNV!

Er kritisiert auch, dass die Menschen (auch) „aus Bequemlichkeit“ nicht bereit seien, „etwas zu verändern“, also vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Prof. Graßl: „Wenn alle diejenigen, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln genauso schnell am Arbeitsplatz sein können wie mit dem Auto, umsteigen würden, könnten die Emissionen massiv gesenkt werden.“ Wichtig sei auch, „statt des Flugzeugs die Bahn zu nehmen“ (zumindest innerhalb von Deutschland).

Wie die meisten Umweltverbände betont auch Graßl, dass Klimaschutz „eines der fundamentalsten Themen der Welt“ ist. Klimaschädliche Treibhausgase werden u.a. erzeugt durch Autos und Flugzeuge, aber auch durch Braunkohlekraftwerke (Moorburg).

Unsere Bürgerinitiative Naturnahe Stadt hat am 29. Juni 2015 in Hamburg eine erfolgreiche Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Graßl zu dem Thema „Klimawandel: Folgen der Erderwärmung für die Natur und Möglichkeiten einer Folgenbegrenzung“ durchgeführt.

Wo gibt es positive Signale aus der Politik?

Wir fordern den Hamburger Senat auf, Klimaschutz endlich als seine zentrale Aufgabe zu betrachten. In der Verkehrspolitik zum Beispiel ist dringend ein „Umschalten“ notwendig, eine neue Ampelschaltung im Interesse der Fußgänger und Radfahrer etwa. Hamburg ist keine „Autostadt“, wie Olaf Scholz, 1. Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, meint. Die öffentlichen Verkehrsmittel müssen weiter modernisiert, alle U-Bahn- und S-Bahnhöfe müssen barrierefrei werden. Es darf keine weiteren Tariferhöhungen für den ÖPNV geben!

Vom 25.09. bis 02.10.2016 findet laut Hamburger Morgenpost in Hamburg die 8. Klimawoche statt. Hauptthemen sind Nachhaltigkeit und „die Chancen für eine lebenswerte Zukunft“. Die Klimawoche wird von der Stadt Hamburg leider nicht mehr unterstützt.

Liebe HamburgerInnen,

über diese und weitere Themen möchten wir gern gemeinsam mit Ihnen / Euch diskutieren. Wir treffen uns regelmäßig an jedem 4. Donnerstag im Monat um 19:15 Uhr im Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13a, 20251 Hamburg, Raum 2 (Parterre). Herzlich Willkommen!  

Nächster Termin: Donnerstag, 24. November 2016, 19:15 Uhr.